BMEcat nach CSV umwandeln
CSV ist das Format, mit dem sich am wenigsten streiten lässt — und genau deshalb dasjenige, bei dem die meisten Kleinigkeiten schiefgehen.
Drei Kleinigkeiten, an denen es meistens scheitert
Der Trenner. Deutsches Excel erwartet das Semikolon, nicht das Komma. Eine mit Komma getrennte Datei landet vollständig in Spalte A. Die Kodierung. Ohne Byte-Markierung am Dateianfang rät Excel — und rät bei Umlauten gern falsch. Eine CSV mit BOM wird beim Doppelklick richtig geöffnet, ohne BOM muss man den Importassistenten bemühen. Die Dezimaltrennung. BMEcat schreibt Preise mit Punkt, wie es das Schema verlangt. Wer daraus in der Tabelle Zahlen machen will, muss beim Import das richtige Gebietsschema wählen — oder die Werte bleiben Text und rechnen nicht.
Welche Felder in die CSV gehören
Eine CSV hat eine Zeile je Artikel. Damit kommen nur Felder infrage, die höchstens einmal je Artikel vorkommen — Artikelnummer, Beschreibung, GTIN, Preis, Einheiten. ETIM-Merkmale und Bildverweise stehen mehrfach; sie brauchen einen eigenen Export. Dieses Werkzeug zeigt bei jedem Feld an, ob es einmalig ist, wie oft es vorkommt und mit welchem Beispielwert — ausgegraut ist, was sich nicht als Spalte schreiben lässt.
Und die Größe?
Der Export läuft im Strom, nicht im Speicher: Die Datei wird ein zweites Mal durchlaufen und die CSV dabei stückweise geschrieben. Deshalb ist die Zeilenzahl nicht begrenzt — anders als bei Excel, das bei 1.048.576 Zeilen endet. Bei einem sehr großen Katalog ist CSV deshalb oft die richtigere Wahl.
Wie wandle ich eine BMEcat-Datei in CSV um?
Katalogdatei öffnen, die gewünschten Felder anhaken und als CSV herunterladen. Wichtig sind drei Einstellungen, die dieses Werkzeug fest so vornimmt: Semikolon als Trenner, Byte-Markierung für die Umlaute und der Punkt als Dezimaltrennzeichen, so wie BMEcat es vorschreibt. In die CSV können nur Felder, die höchstens einmal je Artikel vorkommen.
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